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Luxemburg

Luxemburg ist eines der finanziellen Zentren Europas, spezialisiert auf Bankdienstleistungen für Nichtansässige. Aufgrund der geringen steuerlichen Belastung, das nicht Vorhandensein von Quellensteuer auf Zinsen und Dividenden, und des Bankgeheimnisrechts zieht es Investoren aus Deutschland, Belgien und Frankreich an. Anfangs waren Eurobonds in Luxemburg von Steuern befreit, was der erste Impuls für die Entwicklung dieses Finanzzentrums war. Viele deutsche Investmentfirmen etablierten ihre Holdinggesellschaften in Luxemburg, um die für diese Art von Unternehmen vorteilhafte Steuergesetze zu genießen. Derzeit ist Luxemburg eines der Hauptfinanzzentren, mit einer Marktkapitalisierung, die größer als wie die von den Kaimaninseln, Singapur oder Hong Kong ist. Dennoch wird Luxemburg weder von der OCDE, noch der spanischen Legislatur als Steuerparadies angesehen, sondern vielmehr als ein modernes Finanzzentrum im Dienste der Europäischen Union. Von Luxemburg aus operieren über 1.200 Renten- und Investmentfonds und zudem beherbergt das Land 10.000 Holdinggesellschaften und Unternehmensgruppen.

Banksektor

Theoretisch benötigt man für das Eröffnen eines Bankkontos in Luxemburg nur den Nachweis der Identität mit einem gültigen Reisepass. Der schnellste Weg, ein Bankkonto zu eröffnen und über dazugehörige Kreditkarten zu verfügen ist ein Empfehlungsschreiben einer Bank oder einer Firme, bei der man angestellt war. Auf diese Weise beschleunigen sich alle Verfahren und Sie erhalten Zugriff auf die Sondertarife und Dienstleistungen mit Rabatt auf bestimmte Bankprovisionen.

Bankkonten

Zusätzlich zu den gängigen Bankkonten kann jede Person ein Sparkonto bei den meisten luxemburgischen Banken eröffnen. Die Zinsen von Sparplänen, Anzahlungen und anderen Sparprodukten betragen in der Regel um die 10%. Die Begünstigten dieser Konten werden aufgrund des luxemburgischen Bankgeheimnisses allerdings nicht den Behörden gemeldet. Die jährlich verdienten Zinsen dieser Sparprodukte sind von Steuern befreit und müssen bis zu einem Betrag von 250€ pro Jahr nicht deklariert werden. Termineinlagen haben in der Regel eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und bei Sparplänen werden Investitionen über mehrere Jahre hinweg vorausgesetzt, bevor man Abhebungen tätigen kann. Wie in allen Märkten gilt auch hier, je länger die Dauer, desto höher die Rendite.

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