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Dubai

Dubai ist eines der sieben Emirate aus dem die Vereinten Arabischen Emirate bestehen. Es befindet sich an der Küste des Persischen Golfs zwischen Abu Dhabi im Süden, Sharjah im Nordosten, Oman im Südosten und den Emiraten Ajman im Osten und Ras al-Jaima im Norden. Das Emirat Dubai ist eine konstitutionelle Monarchie, seit 2006 regiert von Scheich Mohamed bin Rashid Al Maktum. Die Bevölkerung beträgt über zwei Millionen und der Großteil der Residenten stammt aus Asien. Die Stadt verfügt über zwei internationale Flughäfen (OMDB und OMDW), zwei Hafen (Mina Rashid und Jebel Ali) und beherbergt viele Bauten, die weltweit geschätzt werden, wie etwa der Turm Burj Khalifa und das Hotel Burj Al Arab. Die Amtssprache ist Arabisch, aber der Großteil der Bevölkerung spricht auch Englisch. Vor allem im Dienstleistungssektor kann es als zweite Amtssprache angesehen werden.

Ökonomie

Die Vereinten Arabischen Emirate verfügen seit Jahrzehnten über eine der am rasantesten wachsenden Wirtschaft der Welt, welche breit diversifiziert ist und immer unabhängiger von Erdöl und Kohlenwasserstoff wird. Es überwiegt der Finanzdienstleistungssektor, der Tourismus und die Logistik. Der Hafen Jebel Ali ist einer der verkehrsreichsten Häfen weltweit. Dank seiner guten Lage, weitläufigen politischen Stabilität und einiger vorteilhafter, finanzieller Politiken wurde Dubai zu einem internationalen Finanzzentrum, in dem einige der größten Banken ihren Sitz haben.

Freihandelszonen

In den Emiraten gibt es um die 40 Freihandelszonen zur Förderung des internationalen Handels und wo keine Steuern anfallen bzw. nur sehr geringe. Somit gelten neben Dubai auch andere Emirate als Steuerparadies. In den meisten Freihandelszonen gibt es weder Steuer auf Firmeneinnahmen oder für Privatunternehmer, noch Quoten für den Produktaustausch. Zudem ist die vollständige Rückführung von Kapital erlaubt. Auch der Goldhandel ist äußerst relevant. Dubai monopolisiert ungefähr 28% der weltweiten Edelmetallhandels. Die Unterschiede der unterschiedlichen Freihandelszonen in den Vereinten Arabischen Emiraten liegen bei der Händleraktivität der Firmen, den Registrierungskosten, benötigten Dokumenten der Aktionäre und Domänen der Eigentumsregistrierung.

Eigenschaften Offshore Unternehmen Dubai

  • Es existiert kein öffentliches Register von Aktionären oder Begünstigten
  • Das Kapital kann in jeder Währung ausgegeben werden und es gibt keinen Mindestaufwand
  • Die Mindestanzahl an Vorsitzenden und Aktionären beträgt 1
  • Kein lokaler Representant benötigt
  • Sekretär vorausgesetzt
  • Weder Inhaberaktien noch verschiedene Anteilsklassen sind zugelassen
  • Unternehmen mit Sitz in den Freihandelszonen können Bankkonten in Dubai eröffnen
  • Ein autorisierter Registrar-Agent ist erforderlich
  • Der Sitz befindet sich in den Freihandelszonen
  • Geprüfte Jahresabschlüsse sind nicht erforderlich, außer im Falle eines Verdachts
  • Die Freihandelszonen bieten absolute Privatsphäre und Vertraulichkeit
  • Generalversammlungen können außerhalb von Dubai und den Emiraten abgehalten werden
  • Es ist erforderlich, die Unternehmensdokumente im Büro des Registrars zu unterzeichnen und die physische
  • Anwesenheit ist auch erforderlich, um ein Bankkonto zu eröffnen
  • Optionales Firmensiegel

Doppelbesteuerungsabkommen

Wenn Sie kommerzielle Aktivitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten durchführen müssen, ist es notwendig, ein Onshore-Unternehmen zu gründen, das sich teilweise im Besitz ausländischer Investoren befindet, jedoch wird ein lokaler Investor benötigt, der mindestens 51% der Anteile besitzt. Eine der traditionellen Nutzungen einer steuerbefreiten Offshore-Gesellschaft mit Sitz in den Freihandelszonen besteht darin, sie als Betrieb eines Onshore-Unternehmens in einer frei-wählbaren Freihandelszone zu nutzen. Mit dieser Art von Onshore-Unternehmen können Sie zusätzlich zum Onshore-Steuer-Aufenthaltsstatus mit Zugang zu Steuerabkommen ein 3-Jahres-Visum erhalten.

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